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Bayerischer Buchpreis 2017

Blogger*innen

Diese drei Blogger*innen begleiten exklusiv den Bayerischen Buchpreis 2017:

Buchbloggerin Birgit Böllinger (Sätze und Schätze)

Birgit Böllinger – Sätze und Schätze

www.saetzeundschaetze.com

 

Warum bloggst Du?
Der Austausch über Literatur kommt im Alltag manchmal zu kurz, also musste ein Blog her. Selbstvorstellungen und Aussagen darüber, was meinen Blog ausmacht, fallen mir immer schwer. Wer sich ein Bild machen will, soll einfach vorbeischauen.

 

Was verbindest Du mit Bayern und Literatur?
Großartige Schriftstellerinnen und Schriftsteller – Oskar Maria Graf, Bert Brecht, Lion Feuchtwanger, Annette Kolb, Marieluise Fleißer, um nur einige zu nennen.
Für mich die wichtigste Informationsquelle über Aktuelles, aber auch Geschichte und Geschichten der Literatur in Bayern: www.literaturportal-bayern.de
Dem Bayerischen Buchpreis habe ich bislang – zu meiner Schande – noch nicht die gebührende Beachtung geschenkt. Das wird sich jetzt ändern.

 

Wer hätte Deiner Meinung nach den Ehrenpreis verdient oder auch keinesfalls verdient?
Beim Ehrenpreis wird das Lebenswerk ausgezeichnet – und da waren bislang ja vier sehr unterschiedliche Persönlichkeiten dran. Schwierig … aber wenn ich eine Schriftstellerin für ihren Umgang mit Sprache und für ihre Haltung bewundere, dann wäre Herta Müller für mich die erste Wahl.
Keinesfalls verdient: Da geistern mir spontan sehr viel mehr Namen durch den Kopf, aber ich schweige vornehm.

 

Was erwartest du von deinen Bloggerkollegen?
Kontroverse Diskussionen, hitzige Auseinandersetzung, prustendes Gelächter.




Buchbloggerin Katharina Herrmann (54 Books)

Katharina Herrmann – 54 Books

www.54books.de

 

Warum bloggst du?
Im sogenannten „normalen“ Leben bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München – und weil ich eben nicht nur beruflich und nicht nur wissenschaftlich gerne über Kram schreibe, blogge ich.

 

Was verbindest du mit Bayern und Literatur?
Spontan: Das Nibelungenlied, die Schwabinger Bohème, Marieluise Fleißer, das Literaturhaus München, das Lyrik Kabinett und den Bayerischen Buchpreis, den ich tatsächlich schon verfolgt habe, als er noch der Corine-Preis war – weil ich das Glück habe, eine lesende Mutter zu haben, die mich damals auf ihn aufmerksam machte.

 

Wer hätte deiner Meinung nach den Ehrenpreis verdient oder auch keinesfalls verdient?
Ich würde Marlene Streeruwitz und Marcel Beyer jeden Preis der Welt geben.

 

Was erwartest du von deinen Bloggerkollegen?
Dass wir gemeinsam die Arbeit an Texten in den Mittelpunkt stellen – aber da mache ich mir keine Sorgen. Des Weiteren erwarte ich als Münchnerin natürlich von den Augsburgern, dass sie endlich zugeben, dass das Beste an Augsburg wirklich der Zug nach München ist – und hier mache ich mir große Sorgen.




Buchblogger Marius Müller (Buch-Haltung)

Marius Müller – Buch-Haltung

www.buch-haltung.com

 

Warum bloggst Du?
Als Quotenmann versuche ich, das triviale Gegengewicht zu meinen beiden höchst fundierten und stupend gebildeten Buchbloggerinnen zu bilden und mit viel Spaß an die Arbeit heranzugehen. Eine Sache, die mich auch im normalen Leben kennzeichnet, in dem ich die meiste Zeit auch mit Büchern zu tun habe. Ich bin nämlich Bibliothekar und leite eine Stadtteilbücherei in Augsburg.
Bloggen ergänzt sich bei mir hervorragend mit meinem Broterwerb – ich bin über Neuerscheinungen informiert und kann durch das Bloggen nicht nur Augsburger Büchereikunden auf besondere Bücher hinweisen (oder sie vor fatalen Fehlgriffen bewahren).

 

Was verbindest Du mit Bayern und Literatur?
Natürlich den Bayerischen Buchpreis! Spaß beiseite – bislang hat der Preis noch nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten, was wir hoffentlich ändern werden. Ansonsten ganz viele tolle AutorInnen – von Oskar Maria Graf bis Friedrich Ani, von Jörg Maurer bis Sabine Friedrich ist in Bayern ja alles stilistisch vertreten. Da kann man immer spannende Entdeckungen machen!

 

Wer hätte Deiner Meinung nach den Ehrenpreis verdient oder auch keinesfalls verdient?
Ein bislang unbeachteter Kandidat ist für mich definitiv Edmund Stoiber. Seine Verdienst um das gesprochene Wort und seine kreative Weitung des Begriffs der Rhetorikkunst blieben bislang weitestgehend unbeachtet.
Immer wieder bereichert auch Lothar Matthäus den Diskurs – es sei hier mit Nachdruck auf seine letzte großartige Schöpfung „Wäre, wäre – Fahrradkette“ hingewiesen. Solche Männer braucht das Land – und sie einen Ehrenpreis!
Und in puncto „Keinesfalls verdient“ halte ich mich ebenfalls wie Kollegin Böllinger zurück, ich möchte nicht schon vor der Arbeit ernsthafte Verwerfungen mit den beiden anderen königlich-bayerischen Buchbloggern riskieren ...

 

Was erwartest du von deinen Bloggerkolleginnen?
Kontroverse Meinungen und viel Spaß bei der Arbeit!