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Bayerischer Buchpreis 2020

Nominierte Belletristik

Aus der Zuckerfabrik

Dorothee Elmiger

Über das Buch

›My skills never end‹ steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biographien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. Aus der Zuckerfabrik ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt.

 

»Dorothee Elmigers ›Aus der Zuckerfabrik‹ beginnt und endet mit der Versteigerung afrikanischer Figuren aus dem Besitz eines Lottogewinners, aber dazwischen liegt der Blick auf Menschheitsthemen: Begehren und Verlust, Gier und Kolonialismus. Ihr Buch ist so viel Roman wie Essay, so viel Collage wie Dokumentation, hochmusikalisch und von großer Tiefe.«

Sonja Zekri


Bibliographie

Dorothee Elmiger
Aus der Zuckerfabrik

Hanser
272 Seiten, 23,00 Euro

Leseprobe pdf



©Peter-Andreas Hassiepen

Dorothee Elmiger

Dorothee Elmiger, geboren 1985, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman Einladung an die Waghalsigen, 2014 folgte der Roman Schlafgänger (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Dorothee Elmiger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, dem Rauriser Literaturpreis, einem Werkjahr der Stadt Zürich, dem Erich Fried-Preis und einem Schweizer Literaturpreis.